Salbeitee - heilende Wirkung

Salbeitee

Salbeitee - selber anbauen

Bereits im frühen Mittelalter wurde der Salbeitee als Heilmittel eingesetzt. Der Salbei stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, dort wächst der echte Salbei wild. Doch nicht nur im Mittelmeerraum finden wir Salbei, sondern auch im heimischen Garten. Im eigenen Kräuterbeet kann Salbei angebaut werden. Der Salbeistrauch hat hellblaue oder helllila farbene Blüten, länglich gestielte Blätter. Von Mai bis Juli ist die Blütezeit des Salbeis. Geerntet wird nach der Blütezeit und dies von August bis September. Verwendet werden nur frische Blätter. Wenn Sie Salbei in einem Topf einpflanzen, so können Sie das ganze Jahr über die Blätter ernten. Die Blätter müssen sie an einem schattigen Ort trocken und hierbei werden sie mehrmals gewendet. Das Wort Salbei stammt vom lateinischen Wort - salvare - ab und dies heisst übersetzt - heilen -. Der Salbeitee hat eine heilende Wirkung und bis heute wird diese Wirkungsweise von vielen Menschen genutzt.

Inhaltsstoffe von Salbeitee

Der Salbeitee hat eine Vielzahl von wichtigen Inhaltsstoffen. Er beinhaltet unter anderem folgende Inhaltsstoffe: ätherisches Salbeiöl, Gerb- und Bitterstoffe, Falvonoide, Thujon, Cineol, Kampfer und Boreol und östrogenartige Pflanzenhormone. Diese und die weiteren Inhaltsstoffe wirken sich sehr positiv auf die Gesundheit des Körpers aus.

Die Wirkungsweise/Einsatzgebiete von Salbeitee

Der Salbeitee hilft bei Husten, Halsschmerzen sowie bei Heiserkeit, für diese Erkrankungen können Sie auch die Salbei-Bonbons verwenden (diese sind ideal für unterwegs). Salbei wird antibakteriell, und wenn Sie mit dem Salbeitee gurgeln, hilft dieser bei Entzündungen im Mundbereich, wie zum Beispiel bei Zahnfleischentzündungen. Der Salbeitee löst Verkrampfungen, sorgt für Ausgeglichenheit, hilft beim Entspannen, bekämpft chronische Ermüdungen und mildert das Stressempfinden. Salbei sorgt für mehr Gelassenheit und der Blutkreislauf wird gestärkt.

Frauen die in den Wechseljahren sind leiden oft unter nächtlichen Schweissausbrüchen und sie haben ein recht dünnes Nervenkostüm. Der Salbeitee mildert die Wechseljahres Beschwerden und die Frauen fühlen sich ausgeglichener und wohler in ihrer Haut. Salbei kräftigt auch die Gebärmutter und es unterstützt die regelmässigen Zyklus. Viele junge Mädchen erhalten durch die Wirkungsweise vom Salbeitee ihr hormonelles Gleichgewicht. Im Mittelalter wurde Salbei bei Frauen angewendet, die unfruchtbar waren und Schwangere tranken den Tee, damit es nicht zu einer Frühgeburt kommt.>br>br> Wird nach dem Essen eine Tasse des bekömmlichen Tees getrunken, so wird direkt die Verdauung angeregt. Wird der Tee vor dem zu Bett gehen getrunken, so hilft er beim Einschlafen und er mindert Angstgefühle. Die enthaltenen Antioxidantien fangen die freien Radikale im Körper ab und die Körperzellen werden geschützt. Der Salbeitee hat einen sehr breit gefächerten Wirkungskreis.

Zubereitung von frischem Salbei Tee

Für die Zubereitung von frischen Salbei Tee benötigen Sie fünf frische Salbeiblätter. Die Blätter geben Sie in Ihre Tasse und begiessen diese mit frisch abgekochtem Wasser und danach lassen Sie den Tee abgedeckt rund 15 Minuten ziehen. Sollten Sie keine frischen Salbeiblätter haben, so können Sie den Tee auch mit getrockneten Salbeiblättern zubereiten. Sie benötigen einen Teelöffel von den getrockneten Blättern. Den Salbeitee sollten Sie immer frisch gebrüht trinken und dies am besten sehr warm. Pro Tag sollten Sie nicht mehr wie vier bis fünf Tassen trinken.

Salbeitee in der Schwangerschaft

Schwangere sollten während der Schwangerschaft nicht mehr wie eine Tasse am Tag des Tees trinken. Insbesondere zum Ende der Schwangerschaft sollte vorsorglich auf den Tee verzichtet werden, da er vorzeitige Wehen auslösen kann. Der Salbeitee wirkt sich auf die Gebärmutter sowie auf die Hormone aus.

 

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