Mate Tee - belebt Körper und Geist

Mate Tee

Allgemeines über den Mate Tee

Der Mate Tee stammt aus Südamerika und er wird aus den getrockneten Blättern des Matebaums hergestellt. Der Tee enthält neben Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitamine, Antioxidanten auch Koffein. Der Anteil an Koffein ist sehr hoch, doch der Koffein wirkt nicht nur kurzfristig, sondern der Wirkstoff wird dosiert an den Körper abgegeben. Der Tee hat eine belebende Wirkung, die länger anhält wie beim Genuss von Kaffee und Mate Tee ist deutlich gesünder wie Kaffee.

Der Mate Tee wird, wie bereits erwähnt aus den Blättern des Matebaums hergestellt, doch nicht nur die Blätter werden für die Herstellung verwendet, sondern auch die Blattstiele, die Stiele der Blüten und die jungen Spitzen der Triebe. Der Matebaum ist ursprünglich in Südamerika beheimatet. Bei der Ernte werden die ganzen äste vom Baum abgeschnitten. Überwiegend wird zweijähriges Blattwerk verwendet.

In den letzten Jahren erobert der Mate Tee immer mehr Länder und dies ist auch nicht verwunderlich, da es sich um ein schmackhaftes Genussmittel handelt.

Geschmack und Inhaltsstoffe von Mate Tee

Der Mate Tee hat eine grünlich gelbe Färbung und er enthält eine hohe Menge an Koffein. Geschmacklich berichten einige Teetrinker, dass der Mate Tee einen leichten Geschmack von Vanille hat, dass er aber auch süsslich, leicht bitter, erfrischend und etwas erdig schmeckt. Zusammengefasst bedeutet dies, dass der Tee ein echtes Geschmackserlebnis verspricht.

Der Mate Tee enthält neben den hohen Anteil an Koffein auch Chlorophyll, Gerbstoffe, Theobromin, Theophyllin, ätherische Öle, Vitamin A, Vitamin B1 und B2 und Vitamin C.

Die Wirkungsweise von Mate Tee

Der Mate Tee bietet nicht nur ein besonderes geschmackliches Erlebnis, sondern dem Tee werden auch viel positive Effekte nachgesagt. Nicht alle Effekte konnten bisher wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Der Mate Tee wirkt sich auf unseren Organismus anregend aus. Nach dem Trinken von dem Tee soll der Stoffwechsel schneller arbeiten. Das enthaltene Koffein wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus und auch auf zu niedrigen Blutdruck wirkt sich das Koffein positiv aus. Nach dem Genuss des Tees fühlen sich viele Menschen fitter und leistungsfähiger.

Der Tee fördert die Förderung und Produktion von Körperflüssigkeiten, sprich er ist harntreibend und die Produktion von Magensäften wird angeregt. Der Mate Tee hat eine leicht abführende Wirkung. Äusserlich wird der Tee bei Ekzemen angewendet, diese sollen nach dem beträufeln mit dem Tee deutlich besser werden.

Der Mate Tee steigert die Leistungsbereitschaft und er zügelt das Hungergefühl. Wird der Tee vor dem Essen getrunken, so wird das Hungergefühl reduziert. Der Tee wird oft bei Diäten eingesetzt, da er nicht nur beim Entschlacken hilft, sondern auch das Hungergefühl dämpft.

Gefahren von Mate Tee

Mate Tee ist ein Genussmittel und er hat auch eine positive Wirkung auf unseren Organismus, dennoch sollte der Tee nicht regelmässig getrunken werden. Der Tee steht im Verdacht bei häufigen und regelmässigen Genuss Krebs auslösen zu können. Er soll überwiegend Tumorerkrankungen wie zum Beispiel Blasenkrebs, Lungenkrebs und Speiseröhren-Krebs auslösen, wenn er regelmässig getrunken wird. Es wird vermutet, dass die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, kurz PKA hiefür verantwortlich sind. Die PKA sind nicht in den Blättern enthalten, sondern sie entstehen durch das Rösten über dem Feuer. Daher sollten Sie nur Sorten wählen, bei denen auf den Röstvorgang verzichtet wurde, denn diese Mate Tee Sorten sind deutlich gesünder und stehen nicht im Verdacht Krebs auszulösen.

Mate Tee in der Schwangerschaft

Schwangere sollten während der Schwangerschaft nicht mehr wie zwei Tassen vom Mate Tee trinken. Der sehr hohe Koffeingehalt hat eine anregende Wirkung und gerade zum Ende der Schwangerschaft kann dies zu frühzeitigen Wehen führen. Der Tee ist allerdings gesünder wie Kaffee und gegen ein bis zwei Tassen am Tag spricht eigentlich nichts. Sollten Sie sich unsicher sein, so fragen Sie vorsichtshalber Ihren betreuenden Arzt oder Ihre Ärztin.

 

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